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21 Arten. 59 Vögel. Eine einzige Zählung, an einem einzigen Tag. Doch diese Zahlen erzählen mehr als einen Moment. Sie zeigen, was passiert, wenn ein Ort über Jahre hinweg gepflegt wird, auch wenn niemand zusieht.

Ein globaler Zähltag, ein lokales Zeichen

Im Mai dieses Jahres fand der Global Big Day statt, eine weltweite Vogelbeobachtung, organisiert vom Ornithologie-Labor der Cornell University. An diesem Tag zählen Menschen auf der ganzen Welt, welche Vogelarten sie in ihrer Umgebung entdecken. Kolumbien belegte 2026 weltweit den ersten Platz, mit 1.566 identifizierten Arten im gesamten Land.

Unser Partner FUNDAEC beteiligte sich mit seinem Bosque Nativo de Saberes an dieser Zählung. Begleitet wurde die Aktion von der Organisation Pajareros de Oro, die half, Beobachterinnen und Beobachter vor Ort zu koordinieren.

Was die Zahlen bedeuten

An diesem einen Ort wurden 21 Arten und 59 einzelne Vögel gezählt. Das ist keine vollständige Bestandsaufnahme und auch kein wissenschaftlicher Beweis für sich allein. Aber es ist ein reales, überprüfbares Signal, das auch Monate später noch zählt.

FUNDAEC beschreibt es so: Der Wald ist erneut zur Heimat für Arten geworden, die in der Region zuvor verschwunden waren. Das geschieht nicht plötzlich. Es ist das Ergebnis jahrelanger, beständiger Pflege.

Ein Purpurhuhn steht im Gras, eine der Arten, die während des Global Big Day 2026 im Bosque Nativo de Saberes von FUNDAEC beobachtet wurden.
Foto: Fernando E. Ramírez Mera / FUNDAEC.
Ein Purpurhuhn steht im Gras, eine der Arten, die während des Global Big Day 2026 im Bosque Nativo de Saberes von FUNDAEC beobachtet wurden. Foto: Fernando E. Ramírez Mera / FUNDAEC.

Rückkehr ist kein Zufall

Ein Ökosystem erholt sich nicht, weil ein Baum gepflanzt wird. Es erholt sich, weil Menschen über Jahre hinweg dableiben, beobachten und pflegen. Bei Planting Hope geht es uns genau darum: nicht um einzelne Bäume, sondern um Landpflege, die über Jahre trägt. Mit Partnern wie FUNDAEC unterstützen wir Agroforstwirtschaft, die auf Dauer angelegt ist, nicht auf einen einzelnen Tag.

Die zurückkehrenden Vögel sind damit auch ein Hinweis auf etwas Größeres. Wo Böden sich erholen und Vielfalt zurückkehrt, verbessert sich meist auch, was Menschen direkt betrifft: Bestäubung, Bodengesundheit, die Widerstandsfähigkeit eines ganzen Systems.

Zwei Falken sitzen nebeneinander auf einem Ast im Bosque Nativo de Saberes, ebenfalls beobachtet während der Zählung.
Foto: Fernando E. Ramírez Mera / FUNDAEC.
Zwei Falken sitzen nebeneinander auf einem Ast im Bosque Nativo de Saberes, ebenfalls beobachtet während der Zählung. Foto: Fernando E. Ramírez Mera / FUNDAEC.

Alles in allem

Eine Vogelzählung ist ein kleines Detail. Aber kleine, wiederholbare Beobachtungen sind oft der ehrlichste Beweis dafür, dass langfristige Arbeit wirkt, auch wenn das Ergebnis erst Monate später veröffentlicht wird.

Genau das ist es, was wir bei Planting Hope unterstützen wollen: Landpflege, die über Jahre trägt, gemeinsam mit Partnern wie FUNDAEC in Kolumbien und Inshindo in Sambia.

Möchten Sie Teil dieser Rückkehr sein? Erfahren Sie, wie Sie mitwirken können.

Mehr über die Agroforstwirtschaft, die diese Erholung möglich macht, lesen Sie in unserem Blogbeitrag: Agroforstwirtschaft: Landwirtschaft revolutionieren.

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